Hilfe, Kuhaugenalarm!


Bloggerin: Vanessa


Hallo liebe LeserInnen!

Zu Beginn möchte ich euch heute eine Situation schildern und ihr sollt erraten, um welches Thema es sich handelt. Ok, also los:

Jemand fragt mich etwas Belangloses. Ich versuche zu antworten, stattdessen kommen nur unverständliche Laute aus mir heraus. Der Jemand schaut mich darauf hin etwas verwundert an, was mich wiederum sehr rot werden lässt. Okay, Vanessa, nimm einen weiteren Anlauf – ja, diesmal scheint es geklappt zu haben, ein vollständiger Satz! Doch halt, was hab ich da gerade geantwortet? Den absoluten Blödsinn und zudem völlig ohne Zusammenhang! Bloss weg hier! Doch vorher will ich noch unbedingt etwas Kluges raushauen. Hm, bloss was? Mein Hirn scheint mit Watte gefüllt zu sein! Hilfe! …

Na, erraten? Genau, es handelt sich dabei um das Phänomen Verliebtsein. Ihr müsst wissen, eigentlich bin ich eine offene, kommunikative und spontane Frau – eigentlich. Doch sobald ich meinen Schwarm erblicke, blicke ich ihn mit Kuhaugen an und grinse dabei total dümmlich. Ich will alles richtig machen und bei ihm einen guten Eindruck hinterlassen. Komischerweise scheint das immer ins Gegenteil zu kippen. Warum ist das so?
 

Schuld daran ist, so glaub ich, die eigene Angst. Schliesslich will man sein Gegenüber für sich gewinnen und setzt sich damit enorm unter Druck. Ergo ist man alles andere als offen und spontan. Man beginnt zu stottern, wird röter als gesund und so zappelig, als sässe man auf einem Ameisenhaufen. Ich hoffe jeweils, dass das Gegenüber diese körperlichen Sonderlichheiten nicht bemerkt. Dummerweise wurde mir von Zeugen mehrmals attestiert, dass man mir die Verliebtheit selbst im Dunkeln und aus kilometerweiter Entfernung ansieht. Na toll.

Die körperlichen Symptome gingen ja noch, wenn da nicht das emotionale Chaos wäre: Irgendwie scheint sich dieser Jemand auch in die Gedanken gehackt zu haben. Andauernd schwankt der Gefühlszustand zwischen himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt. Je nachdem, wie aufmerksam sich diese eine Person mir gegenüber zeigt. Häufig ist man unsicher, was der andere wohl für einen empfindet. Dementsprechend wird unglaublich viel hinein interpretieret und herbei gewünscht. Könnte die letzte SMS von ihm nicht bedeuten, dass er vielleicht doch mehr empfindet?... Dieser Zustand ist ein einziger Tanz auf dem Vulkan.

Egal, ob die Liebe von beiden Seiten erwidert wird oder ob man allein und still dem anderen hinterher schmachtet; eins steht fest – das Verliebtheitsgefühl ist eines der intensivsten Erfahrungen, die ein Mensch erleben darf. Deshalb setzt die rosa Brille auf und geniesst es, wenn  «love in the air» ist!

Nun seid ihr dran – wart ihr auch schon mal auf der Wolke 7 anzutreffen? Ich definitiv und ich denke mit einem gewissen Schmunzeln daran…
 
 
 
03. Juli 2016 Frau sein 0
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