Fussball mit Rollschtimama? No way.


Bloggerin: Rollschtimama

 
Wieder mal stellen sich grössere logistische Probleme ein: Sport mit Schulkindern und die Rollschtimama. Ein scheinbar unüberwindbares Unterfangen. Trotz «bestellter» netter, gesunder Mutter, die uns 500 Meter vom Ort des Geschehens abholen kommt, netterweise.
 
Das Amt für Sport Zürich scheint äusserst resistent in Behindertenfragen. Es gibt schlicht keine behinderten Eltern und Kinder, die Sport ausüben. Deshalb gibt es keine Behindertenparkplätze, keine zugänglichen Garderoben, und die extra erstellten Toiletten werden als Abstellkammern benutzt und abgeschlossen ohne Eurokey. Antwort: Schreiben Sie dem Sportamt und klemmen Sie sich ihr Bisi bis dann weg.
 
Geschehen kürzlich im Neudorf Sportplatz (das 2. Mal!), aber auch im Juchhof 2... Immer dasselbe Problem: Erst Hauswart finden im gröbsten Gewusel, dann angepfiffen werden, weil man extra Leistungen braucht, dann bei Reklamation wegen Gerümpel in der abgschlossenen Behindertentoilette zusammengekackt und persönlich angegriffen. Nur wegen eines simplen Toilettengangs.
 
Puh! Das braucht enorm Energie. Ich habe dem Spunggi gesagt: Nächstes Mal komm ich nicht mehr. Das ist harte Realität und tut mir eigentlich weh im Herzen.
 
Denn es könnte 2016 doch eigentlich alles sehr anders sein, einfacher, unproblematischer, überwindbar! Wäre die Einsicht, das grössere Denken, der gute Wille vorhanden.
 
Darauf warten wir jetzt, ohne viel Hoffnung.
21. Juli 2016 Selbst erlebt 1
Kommentar
Salomé
Ähnliches erlebt. Im Schulsport gibt's nur normgerechte Schüler mit normgerechten Eltern.
24.07.2016 16:33:04

 
 
 
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